Gabrielle Rütschi ist systemische Psychologin, Therapeutin und Buchautorin.

Über

Gabrielle Rütschi ist systemische Psychologin und Therapeutin. Als Lehrtherapeutin und Supervisorin leitete sie Ausbildungsgruppen im In- und Ausland. In ihrer therapeutischen Arbeit interessiert sie vor allem der Einfluss von Vergangenheit auf die Gegenwart eines Individuums und die Bedeutung des gesellschaftspolitischen Zeitgeistes und Wertewandel auf die Persönlichkeitsentwicklung. Sie lebt in Zürich und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.

Meine Bücher

Vielleicht - Die unverbindliche Verbindlichkeit
22,60 €

Wir erleben sie tagtäglich, die Unverbindlichkeit: Einladungen werden dankbar angenommen, aber niemand lässt sich blicken. Berufsverhältnisse werden abrupt beendet, ohne dass auch nur ein Wort des Bedauerns fällt. Beziehungen sind nur so lange attraktiv, wie sie den eigenen Vorstellungen entsprechen. Gleichzeitig gelten Vertrauen und Verlässlichkeit als unverzichtbare Werte. Allerdings setzt jeder seine eigenen Massstäbe. Gabrielle Rütschi, Psychologin und Initiantin des Rencontre Culturelle, einem Denk- und Debattierlabor in Zürich, hat diese „Verbindlichkeit“ einer näheren Betrachtung unterzogen. Ausgehend von konkreten Fällen aus ihrer Tätigkeit als Psychologin und Coach von Unternehmen lotet sie den Begriff in seinen aktuellen wie historischen Dimensionen aus. Denn Verbindlichkeit hat viele Gesichter; sei sie beruflich oder privat, in der Familie oder zwischen Freunden. Zwischen einer unbedingten, teilweise lähmenden Verbindlichkeit, und der beliebigen Unverbindlichkeit steht eine Fülle von Möglichkeiten. Das Buch plädiert dafür, nicht falschen Freiheiten aufzusitzen, sondern Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitgestaltung unseres Lebens zu ergreifen. Im letzten Teil des Buches beleuchten Essays von Markus Huppenbauer, Ludwig Hasler, Christian Schüle, Philipp Tingler und Ariadne von Schirach das Thema aus philosophischer und literarischer Sicht.

Im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-8334-8652-4)

Erben – Büchse der Pandora
18,00 €

In Deutschland, Oesterreich und der Schweiz werden im kommenden Jahrzehnt mehrere Billionen Euro vererbt. Wo viel Geld ist, entwickelt sich kriminelle Energie.

Wenn der Nachlass nicht geregelt ist und vom Erblasser keine klaren testamentarischen Vorkehrungen getroffen worden sind, öffnet sich ein juristisches und emotionales „Kampffeld“. Es wird gelogen und betrogen, die Wahrheit verschoben und jede Grenze und Respekt missachtet. Die Geschichten im Buch zeigen, wie die Fassade der „heilen“ Familie beim Erben bröckeln kann und der Familienschatten sich zeigt. Alte Beziehungsgeschichten und Gefühle bestimmen die Dynamik im Erbgang und die subjektive innere Logik bestimmt, was einem eigentlich zustehen sollte. Der Erbstreit führt oft zum Familienbruch.

Im zweiten Teil des Buches finden sich Fälle von FEA (Financial elder abuse), ein Phänomen, das in unserer immer älterwerdenden globalen Gesellschaft zunimmt und wahre Krimis schreibt. Alte, einsame Menschen werden durch private und professionelle Bezugspersonen in der altersbedingten Abhängigkeit und Hilflosigkeit abgezockt. Personen mit einem hohen Psychopathiewert beeinflussen mit einem bezogenen und freundlichen Verhalten den alten Menschen und verschaffen sich Einfluss und einen finanziellen Vorteil. Isoliert , ängstlich und dem Druck nicht gewachsen, ist der Betagte vom Betreuer abhängig geworden und ändert kurzfristig seine lebenslange Nachlassplanung. Der lebenslange Wille ist zum manipulierten Willen geworden und die Hinterbliebenen haben das Nachsehen.

reale Streitfälle, die sich wie Krimis lesen
— Stern.de